Die  Herbstzeitlosen 

Wohngemeinschaft 50 plus e.V.

Was kann die Gemeinschaft leisten?

Bei vorübergehender Erkrankung oder temporärer Pflegebedürftigkeit wird die Wohngemeinschaft das Mitglied so gut wie möglich versorgen und soweit notwendig auch dessen alltägliche Verrichtungen übernehmen. Das kann nur auf freiwilliger Basis geschehen und wird insbesondere von den Mitbewohnern wahrgenommen, die durch ein besonderes Vertrauensverhältnis mit der hilfebedürftigen Person verbunden sind.

Bei länger währender Krankheit oder bei fortdauernder Pflegebedürftigkeit wird, unter Einbezug von nahe stehenden Verwandten (insbesondere Kindern und/oder Geschwistern), eine Regelung angestrebt, die sicherstellt, dass der Pflegebedürftige so lange wie möglich in seiner Wohnung verbleiben kann.
Zur Bewältigung von Aufgaben, die von der Gemeinschaft nicht wahrgenommen oder dem Einzelnen nicht zugemutet werden können, wird externe Hilfe organisiert und in Anspruch genommen.

Intensivpflege für Schwerpflegebedürftige und Demenzkranke ist von der Gemeinschaft nicht zu leisten, auch nicht unter Mitwirkung von Familienmitgliedern und ambulanten Pflegediensten. Dann wird die Verlegung des Mitgliedes in ein Pflegeheim unumgänglich. Für diesen Fall haben sich die Herbstzeitlosen vorgenommen, den Kontakt zu dem pflegbedürftigen Mitglied nicht abreißen zu lassen.